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Eine URL ist noch keine Quellenangabe: ein 60-Sekunden-Check für Webnotizen

Mit vier kurzen Fragen wird aus einer gespeicherten Webseite eine nachvollziehbare und später nutzbare Quellen-Notiz.

Der kurze Quellencheck

  1. Zweck: Wofür brauche ich diese Seite konkret?
  2. Beleg: Welche Passage stützt die Aussage, die mich interessiert?
  3. Herkunft: Sind Titel, Autor, Datum und URL enthalten?
  4. Nächster Schritt: Lesen, zitieren, ausprobieren oder verwerfen?

Danach lässt sich auch die passende Form der Ablage leichter wählen. Für eine Leseliste genügt oft ein URL-Eintrag. Für eine Argumentation ist die markierte Passage wichtiger. Bei längeren Analysen hilft ein bereinigter Artikel; die vollständige Seite ist sinnvoll, wenn der übrige Seitenkontext erhalten bleiben soll.

Ein festes Schema schlägt einen weiteren Ordner

Thema
Kernaussage
Beleg
Quelle
Nächster Schritt

Wir entwickeln Kliplet, einen Web-Clipper für Chrome und Chromium. Er kann URL, Textauswahl, bereinigten Artikel oder ganze Seite erfassen und Vorlagen mit Seitenmetadaten befüllen. Die Methode selbst funktioniert jedoch unabhängig vom gewählten Werkzeug.

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